Mittwoch, 7. April 2010

Was man doch alles noch entdecken kann ...

... das ist doch Wahnsinn.
Heute mal wieder auf Geocachingtour gewesen und schwuppdiwupp einen sagenumwobenen Ort bei Crimmitschau gefunden.

Hier ein Auszug aus der Sage nach Winkelman aus dem Schwarzen Führer Sachsens (aber erhlichgesagt ist das so von der Cachebeschreibung geklaut) psssst

„Einst wanderte ein junger Fleischerbursche mit seinem Hund in Richtung Crimmitschau, begleitet von einem alten Juden. Trotz der Warnung seines Begleiters eilte der junge Bursche in den Wald, aus dem sich ein klägliches Wimmern vernehmen ließ, fand aber nach langem Umherirren niemanden. Als er sich anschickte umzukehren, wurde sein Hund von einem Wolfshund angefallen. Er stand dem Tier bei, wurde dabei aber selbst mit Blut benetzt. Auf der Straße angelangt, fand er den Juden nicht mehr. Stattdessen wurde er nach seinem Eintreffen in der Stadt ergriffen und vom Richter zum Tode verurteilt, denn man hatte die verstümmelte Leiche des Juden gefunden und deutete das Blut am Hemd des Burschen, das eigentlich von seinem Hund stammte, als Beweis der Gräueltat. Bei seiner Hinrichtung riss er drei Zweige von einer Linde, steckte sie in die Erde und beschwor seine Unschuld mit den Worten: ‚Wenn diese Zweige Wurzeln schlagen und zu Bäumen emporwachsen, sollt ihr merken, dass ich unschuldig gestorben bin!‘
Zehn Jahre später wurde der wirkliche Mörder gefasst, als dieser, von seinem gequälten Gewissen getrieben, die drei Linden zu fällen versuchte. Er wurde ebenfalls hingerichtet.“

Und nein, das war bei weitem noch nicht alles.
Es gibt doch tatsächlich Orte an denen man 1000 mal vorbeikommt und den Wald vor lauter Bäume nicht sieht. So z.B. die Kreuzquelle (bzw. Kreuzbrunnen) im Sahnpark (Crimmitschau) und ein Denkmal auf der Straße zwischen Mannichswalde und Langenreinsdorf.
"Im Kampf gegen plündernde Kaiserliche Truppenteile verloren 1646 
103 Bauernburschen aus den umliegenden Dörfern ihr Leben.
Unter Führung des Pfarrersohnes von Seelingstädt wollten sie ihre Dörfer vor Raub und Mord des Feudalheeres schützen." 

   

Dann hab ich auch noch eine Ergänzung zu den Aussichtstürmen. 
Auf der heutigen Runde kam ich an diesem Turm vorbei. So und nun ratet mal was ich nicht getan habe. Genau, weder habe ich die Informationstafel fotografiert, abgeschrieben noch gelesen. Fragt mich nicht warum. Warum tust du das? Weil ich es kann!!!
Naja wozu gibts denn Cachbeschreibungen (hoffentlich nimmts mir der Besitzer des Caches nicht krumm, das ich sein Text geklaut "abgeschrieben" habe.

Entlang von Grenzen zwischen Herrschaftsbereichen befanden sich nicht nur Grenzsteine und Zollstationen, sondern auch so genannte Landmarken. Diese stellten vor allem Vermessungspunkte auf Anhöhen dar.
Die Turmhütte zwischen Blanken und Mannichswalde, ist der Nachbau einer solchen Landmarke zwischen den ehemaligen Herrschaftsgebieten des Königreiches Sachsen und des Herzogtums Sachsen – Altenburg auf dem Höhepunkt 350m NN.
Von dieser Landmarke lässt sich Pleiße – Sprotte – Ackerhügelland weithin überblicken.
Bei guten Wetterverhältnissen können der Kamm des Erzgebirges und des Vogtlandes, wie auch das Leipziger Tiefland, gesehen werden.


Ach und eh ich es vergesse, hier hab ich auch "Liese-Lotte die Wanderkuh" in Obhut genommen XD


Sonntag, 28. März 2010

Gebaute und gewachsene Aussichtstürme

Es gibt Aussichtstürme gebaut von Menschenhand und welche, die maximal von Menschenhand gepflanzt wurden. Beide Varianten fand ich mit der Hexe auf diesem Ausflug.
Zu Beginn haben wir den Aussichtsturm auf der Alberthöhe in Bernsdorf bei Lichtenstein endeckt. Also, ich hab ihn noch nicht gekannt, sie wohl schon durch diverse Feierlichkeiten.
Nachdem wir die 24 Meter (laut Internetz wohl 33 Meter) Höhenunterschied überwunden hatten, wurden wir mit kräftigen Windböen begrüßt.
Das Wetter war auch nicht gerade der Bringer für eine Klettertour auf einen Aussichtsturm, denn mit Aussicht war nicht viel und wenn, dann nur auf Regenwolken.
Sollte das Jemand lesen und mit den Daten des Turmes vertraut sein, dann: "Bitte melde dich!"


Und nun zu dem gewachsenen Aussichtsturm. Aus technischen Gründen konnte ich keine Kamera mitnehmen um Fotos von der Aussicht zu machen, da ich meine Hände für etwas Anderes gebraucht habe.
Dieser "Turm" steht in, am, um, auf dem Poppensberg in Mülsen St. Jacob.
Eine Aussicht von da oben sag ich euch, und was ich alles gesehen habe. Nein nicht nur einen Cache und die Häuser von Mülsen, ich hab mich schon runterfallen, den Hang hinabrollen und mit gebrochenen Knochen daliegen sehen. Irgendwie hab ich es dann doch wieder heile runtergeschafft xD

Mittwoch, 18. November 2009

30. Oktober 1972


Heute habe ich diese Gedenktafel in Langenhessen "gefunden".
Jahrelang daran vorbei gefahren und nie gesehen, so kanns gehen.

Leider ist die Qualität des Bildes etwas grottenschlecht. sry

Auf der Tafel steht geschrieben: "Zum Gedenkan an die 25 Toten und zahlreichen Verletzten des schweren Eisenbahnunglücks vom 30. Oktober 1972"

Mehr dazu gibts bei Google und eine Kurzversion ist bei Wikipedia zufinden
Zugunglück von Schweinsburg-Culten