Mittwoch, 29. September 2010

Gibts denn sowas?

Auf meinem Heimweg von Lichtenstein aus wurde ich heute mir nichts dir nichts von jemanden überholt. An sich ist das ja nun nichts Schlimmes und sollte einem auch nicht zu denken geben, aber wenn der Überholer plötzlich neben einem die selbe Geschwindigkeit hält und wie ein Blöder beginnt zu hupen, ja da kann man schon mal ins grübeln kommen. Etwas verwirrt schaute ich links zum Fenster hinaus und folgte seiner Anweisung das Fenster zu öffnen. Jetzt war sie da, meine Szene in einem Hollywoodfilm. Während der Fahrt rief er zu mir hinüber, den Blick im Wechsel auf die Straße und zu mir gerichtet wie man es sonst nur von Bruce Willes kennt, das nur mein rechtes Bremslicht noch ginge. Wo waren die Kameras in solch einem Moment? Wars wohl wieder nix mit der Karriere als Filmstar.
Ich bedankte mich höfflich bei dem Fremden und setzte gut gelaunt meinen Heimweg fort.
Es gibt tatsächlich noch nette und zugleich verrückte Menschen auf der Welt. Schön

Freitag, 24. September 2010

Ein Tag in Asgard ...

... bzw. auf der Ranch kann schon sehr anstrengend abenteuerlich sein.
Nicht nur das man aus unerfindlichen Gründen beim schieben des einrädrigen Flurfördermittels oder befüllen des selbigen (bzw. das Bereitstellen des dafür notwendigen Füllmaterials) zu schwitzen beginnt, nein, es verschwinden auch Phasen.
Scheinbar sind Phasen meist zu dritt anzutreffen, doch in Asgard gelten andere Regeln, denn da waren nur zwei.
Ich hab mir sagen lassen, ihr natürlicher Lebensraum währen die Stromverteilerkästen die man des öfteren schon gesehen hat. Es war mir gänzlich unbekannt welche witzigen Wesen darin leben. Jedoch war dieser hier wahrscheinlich zu alt. Da hätte der Hausherr aber auch mal die Renovierungskosten übernehmen können damit sich die Phase wohlfühlt. Nun haben wir den Salat.
Sollte jemand eine Phase übrig haben kann er sich gern bei mir melden.

 Ach ja, weswegen ich eigentlich diesen Blog schreibe. Hier wird auch anders gegrillt. Der Normalsterbliche würde einen Grill und Grillbesteck aus dem Laden teuer erwerben und und sich an seiner Grillkunst erfreuen. SOLCH EIN TAND!!! Zollstock, Cuttermesser, ein Fass und ein Rost. Mehr bedarf es einer gemütlichen Grillrunde nicht. Schenken wir dem kleinen Grill rechts im Bild einfach keine Aufmerksamkeit, er hat sie nicht verdiehnt. Natürlich benötigt man noch Grillwaren und Bier, ganz wichtig. Viel Bier. Aber wir sind ja hier nicht umsonst in Asgard, von daher muss man sich darum keine Gedanken machen.
So liesen wir schließlich den abenteuerlichen Tag mit selbst geernteten Rostern und frisch gekauften Bier bei schönstem Wetter ausklingen.
Wie immer gilt: Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten.

Samstag, 18. September 2010

Mal was von Drinnen ^^

Ja, lang ist es her das ich hier etwas geschrieben habe.
Weder war ich auf Reisen noch mit Geocachen beschäftigt und so ist es auch nur allzu verständlich, dass ich nichts Spannendes zu berichten habe.
Nun aber sitze ich endlich in meiner Küche, welche trotz allen Anstrengungen, zum großten Teil von Herrn M. ausgeübt, noch einer Baustelle gleicht aber denoch einen gewissen Charakter besitzt.

Es ist halt ein altes Bauernhaus und dementsprechend sieht es auch aus. Gewölbedecke, Kachelofen und zum größten Teil Möbel aus alten Zeiten. Das ganze wird gespickt mir technischen Raffinessen wie modernste Stromleitungen quer über die Decke verlegt. Wirft man einen Blick zum Fenster hinaus kann man den Efeu betrachten, wie er sich selbiges als Lebensraum ausgesucht hat um sich uns in voller Pracht zu präsentieren. Scheinbar haben sich die Stromleitungen diese Pflanze als Vorbild ausgesucht und taten es ihr an Decke und Wänden gleich. Vielleicht wachsen ja demnächst neue Steckdosen an den Wänden. Wenn ja, was braucht sie dann, Wasser wirds nicht sein und mit was Dünge ich sie? Kennt sich jemand mit solchen Exotischen Pflanzen aus?
Natürlich darf ein Schallplattenspieler in solch einer Räumlichkeit nicht fehlen und so vernehmen meine Ohren, während ich diese Zeilen schreibe, das typische Hintergrundrauschen und Knistern einer Schallplatte. Wen es interessiert, auf dem Teller dreht sich Human von Death.

Schauen wir mal wann hier das erstemal so richtig gefeiert wird. Eventuell gibt es dann ein kleines Review ob sich der Raum wirklich als Partyraum eignet. Zum Fenster kann ja erstmal keiner Rausfallen, ist ja genug Efeu da.

Das Foto musste gestern noch unbedingt gemacht werden, da es doch schon sehr Gemütlich war.


 
 

Übrigens, dieser hell erleuchtete Fleck ist eine Tür in der noch Großartiges geschehen wird, aber dazu mehr wenn es dann geschehen ist.

Sonntag, 23. Mai 2010

WGT

Ja, da war ich dann dochmal auf dem WGT und musste feststellen, das es doch ein sehr amüsantes Festival ist. Was dort für Menschen (und welche, die sich für solche halten) rumlaufen ist der Wahnsinn.
Manche haben mehr Ersatzteile in den Haaren oder am ganzen Outfit als Pit-Stop auf Lager hat.
Irre
Bilanz: 3 Tage da gewesen, zwei Konzerte gesehen und immernoch verbimmelt. Sehr schön und es hat sich definitiv gelohnt.

Gezeltet wurde auf einer ruhig gelegenen Allee in der sich scheinbar alle Vögel aus ganz Leipzig zurück gezogen haben. So ein Krawall von den Bäumen herunter kann man sich gar nicht vorstellen und so schön wie das Fleckchen Erde dort war, man konnte sein Zelt nicht aufgebaut lassen, da Wildcamping ja "verboten" ist. Ob jetzt jemand was gesagt hätte wage ich zu bezweifeln, die Anwohner haben sich jedenfalls nicht an uns gestört. So hies es dann jeden Abend Zelt aufbauen und Morgens wieder abbauen.
Lasst euch sagen, betrunken ein Zelt aufbauen kann Spaß machen, muss es aber nicht. Meine Lösung: "Wurfzelt". Die Verpackung bekommt man in fast jedem Zustand auf und der Rest geht dann von alleine.


Mein persönliches Highlight war am Samstag das Konzert der Stüba-Philharmonie in der Peterskirche.

Mozart zum Samstagnachmittag ist doch was feines und eine Kirche gefüllt mir Gruftis sieht man auch nicht alle Tage.
Ach ja, gespielt wurde im Übrigen das Requiem in d-Moll. Youtube sollte behilflich sein falls jemand reinhören möchte.




Sonntag hies es dann Zelt einpacken und ab nach Hause, doof nur das wir noch Radler über hatten. Das musste ja noch alle werden, also fix ein Zwischenstop in Ronneburg an dem Teich eingelegt und den Nachmittag in der Sonne genossen.





Wer Rechtschreibfehler findet darf sie wie üblich behalten. Viel Spaß damit.

Sonntag, 16. Mai 2010

Der Tag der Herren

oder auch einfach nur Männertag genannt. Nachmittags anfangen zu trinken und seiner Sinne beraubt durch den Wald torkeln.
Ich hab mir sagen lassen, die Bewohner in den westlicheren Gefilden dieses Landes würden an diesem Tag gar nichts Unternehmen o.O
Tja selbst schuld, da kann Mann sich dann aber auch nicht über fehlende Unterhaltungen mit riesigen Eichhörnchen oder überdimensionalen Zwergen beschweren und lasst euch sagen, diese haben einiges zu berichten.
















Was sie mir aber erzählt haben bleibt mein Geheimnis.

Mittwoch, 7. April 2010

Was man doch alles noch entdecken kann ...

... das ist doch Wahnsinn.
Heute mal wieder auf Geocachingtour gewesen und schwuppdiwupp einen sagenumwobenen Ort bei Crimmitschau gefunden.

Hier ein Auszug aus der Sage nach Winkelman aus dem Schwarzen Führer Sachsens (aber erhlichgesagt ist das so von der Cachebeschreibung geklaut) psssst

„Einst wanderte ein junger Fleischerbursche mit seinem Hund in Richtung Crimmitschau, begleitet von einem alten Juden. Trotz der Warnung seines Begleiters eilte der junge Bursche in den Wald, aus dem sich ein klägliches Wimmern vernehmen ließ, fand aber nach langem Umherirren niemanden. Als er sich anschickte umzukehren, wurde sein Hund von einem Wolfshund angefallen. Er stand dem Tier bei, wurde dabei aber selbst mit Blut benetzt. Auf der Straße angelangt, fand er den Juden nicht mehr. Stattdessen wurde er nach seinem Eintreffen in der Stadt ergriffen und vom Richter zum Tode verurteilt, denn man hatte die verstümmelte Leiche des Juden gefunden und deutete das Blut am Hemd des Burschen, das eigentlich von seinem Hund stammte, als Beweis der Gräueltat. Bei seiner Hinrichtung riss er drei Zweige von einer Linde, steckte sie in die Erde und beschwor seine Unschuld mit den Worten: ‚Wenn diese Zweige Wurzeln schlagen und zu Bäumen emporwachsen, sollt ihr merken, dass ich unschuldig gestorben bin!‘
Zehn Jahre später wurde der wirkliche Mörder gefasst, als dieser, von seinem gequälten Gewissen getrieben, die drei Linden zu fällen versuchte. Er wurde ebenfalls hingerichtet.“

Und nein, das war bei weitem noch nicht alles.
Es gibt doch tatsächlich Orte an denen man 1000 mal vorbeikommt und den Wald vor lauter Bäume nicht sieht. So z.B. die Kreuzquelle (bzw. Kreuzbrunnen) im Sahnpark (Crimmitschau) und ein Denkmal auf der Straße zwischen Mannichswalde und Langenreinsdorf.
"Im Kampf gegen plündernde Kaiserliche Truppenteile verloren 1646 
103 Bauernburschen aus den umliegenden Dörfern ihr Leben.
Unter Führung des Pfarrersohnes von Seelingstädt wollten sie ihre Dörfer vor Raub und Mord des Feudalheeres schützen." 

   

Dann hab ich auch noch eine Ergänzung zu den Aussichtstürmen. 
Auf der heutigen Runde kam ich an diesem Turm vorbei. So und nun ratet mal was ich nicht getan habe. Genau, weder habe ich die Informationstafel fotografiert, abgeschrieben noch gelesen. Fragt mich nicht warum. Warum tust du das? Weil ich es kann!!!
Naja wozu gibts denn Cachbeschreibungen (hoffentlich nimmts mir der Besitzer des Caches nicht krumm, das ich sein Text geklaut "abgeschrieben" habe.

Entlang von Grenzen zwischen Herrschaftsbereichen befanden sich nicht nur Grenzsteine und Zollstationen, sondern auch so genannte Landmarken. Diese stellten vor allem Vermessungspunkte auf Anhöhen dar.
Die Turmhütte zwischen Blanken und Mannichswalde, ist der Nachbau einer solchen Landmarke zwischen den ehemaligen Herrschaftsgebieten des Königreiches Sachsen und des Herzogtums Sachsen – Altenburg auf dem Höhepunkt 350m NN.
Von dieser Landmarke lässt sich Pleiße – Sprotte – Ackerhügelland weithin überblicken.
Bei guten Wetterverhältnissen können der Kamm des Erzgebirges und des Vogtlandes, wie auch das Leipziger Tiefland, gesehen werden.


Ach und eh ich es vergesse, hier hab ich auch "Liese-Lotte die Wanderkuh" in Obhut genommen XD


Sonntag, 28. März 2010

Gebaute und gewachsene Aussichtstürme

Es gibt Aussichtstürme gebaut von Menschenhand und welche, die maximal von Menschenhand gepflanzt wurden. Beide Varianten fand ich mit der Hexe auf diesem Ausflug.
Zu Beginn haben wir den Aussichtsturm auf der Alberthöhe in Bernsdorf bei Lichtenstein endeckt. Also, ich hab ihn noch nicht gekannt, sie wohl schon durch diverse Feierlichkeiten.
Nachdem wir die 24 Meter (laut Internetz wohl 33 Meter) Höhenunterschied überwunden hatten, wurden wir mit kräftigen Windböen begrüßt.
Das Wetter war auch nicht gerade der Bringer für eine Klettertour auf einen Aussichtsturm, denn mit Aussicht war nicht viel und wenn, dann nur auf Regenwolken.
Sollte das Jemand lesen und mit den Daten des Turmes vertraut sein, dann: "Bitte melde dich!"


Und nun zu dem gewachsenen Aussichtsturm. Aus technischen Gründen konnte ich keine Kamera mitnehmen um Fotos von der Aussicht zu machen, da ich meine Hände für etwas Anderes gebraucht habe.
Dieser "Turm" steht in, am, um, auf dem Poppensberg in Mülsen St. Jacob.
Eine Aussicht von da oben sag ich euch, und was ich alles gesehen habe. Nein nicht nur einen Cache und die Häuser von Mülsen, ich hab mich schon runterfallen, den Hang hinabrollen und mit gebrochenen Knochen daliegen sehen. Irgendwie hab ich es dann doch wieder heile runtergeschafft xD